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Techniken der Klassischen Massage: Tapotement

Im vierten Beitrag der weekly Massagen St. Gallen Blogserie "Die Techniken der Klassischen Massage" beleuchten wir Tapotement und erklären ihren Anwendungsbereich, ihre Wirkungsweise und die Technik. Viel Spass beim Lesen!


Massage St. Gallen_weekly Massagen_Techniken der Klassischen Massage_Tapotement
Tapotement: Gezielte Klopfungen und Klatschungen zur Lockerung und Förderung der Durchblutung.

Einleitung

Tapotement, bekannt für seine belebenden und stimulierenden Eigenschaften, ist eine dynamische Massagetechnik, die durch rhythmische Klopfbewegungen charakterisiert wird. Diese Technik ist besonders effektiv, um die Durchblutung zu steigern, Muskeln zu entspannen und das Nervensystem anzuregen.


Anwendungsbereich von Tapotement in der Klassischen Massage

Tapotement wird häufig in der Sportmassage eingesetzt, um Muskeln aufzuwecken und zu revitalisieren. Es ist auch hilfreich bei der Linderung von Muskelsteifheit und kann zur Behandlung von Atemwegserkrankungen durch Lockerung von Schleim in den Bronchien verwendet werden. Die Besonderheit dieser Massagetechnik ist, dass sie sowohl anregend als auch entspannend angewendet werden kann:


  • Zur Belebung: Schnelle, leichte Hack- und Klopftechniken beleben die Muskeln und steigern die Durchblutung, ideal vor oder während sportlicher Aktivitäten.


  • Zur Entspannung: Langsamere, weichere Klopftechniken lösen Muskelspannungen und fördern eine tiefe Entspannung.


Bei weekly Massagen werden Klopfungen, wie Tapotement auch genannt wird, hauptsächlich in der Sportmassage eingesetzt.


Wirkungsweise

Tapotement-Techniken verbessern die Durchblutung, helfen, Verklebungen in den Muskeln aufzulösen und fördern die Entspannung von Körper und Geist. Sie können auch zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Atmungsfunktion bei. Je nach Ausführung und Intensität können sie zur Lockerung von Verspannungen, zur Reduzierung von Stress und zur Förderung des Wohlbefindens beitragen.


Technik

Bei der Durchführung des Tapotements ist es wichtig, die richtige Technik und Intensität zu wählen, um unerwünschte Nebenwirkungen wie Muskelkater oder Hämatome zu vermeiden. Die Stärke und Geschwindigkeit der Bewegungen sollten an die Bedürfnisse und die Toleranz des Klienten angepasst werden. Sanfte, rhythmische Bewegungen sind ideal, um eine entspannende Wirkung zu erzielen, während schnellere und kräftigere Bewegungen belebend wirken können.


Die folgende Aufzählung gibt eine Übersicht über einige verbreitete Tapotement Variationen:


  • Beating (Schlagen): Leichtes Schlagen mit geschlossener Faust, um tiefere Muskelregionen zu stimulieren.

  • Slapping (Klatschen): Sanftes Klatschen mit den Fingern, das zur Steigerung der Hautdurchblutung und zur Entspannung von oberflächlichen Muskeln beiträgt.

  • Hacking (Hacken): Klopfen mit der Außenkante der Hand, effektiv zur Belebung und Vitalisierung.

  • Tapping (Tappen): Leichtes Klopfen mit den Fingerspitzen, geeignet für empfindlichere Körperbereiche.

  • Cupping (Klopfen mit hohler Hand): Klopfen mit hohler Hand, hilfreich zur Lockerung von Schleim in den Atemwegen und zur Anregung des Lymphflusses.


Fazit

Tapotement bietet eine Reihe von Vorteilen und kann in unterschiedlichen Situationen angewendet werden. Von der Steigerung der Durchblutung und der Vitalisierung bis hin zur Entspannung und Stressreduktion – diese Technik ist eine vielseitige Ergänzung in der Welt der Massage. Es ist jedoch wichtig, dass sie von einem qualifizierten Therapeuten durchgeführt wird, der die Technik und ihre Anwendungen genau versteht.


Bei weekly Massagen kommen Klopfungen dann zur Anwendung, wenn sie einen signifikanten Mehrwert bieten, zum Beispiel in der Sportmassage zur Lockerung grösserer Muskelgruppen und zur Förderung der Durchblutung in besonders beanspruchten Körperpartien.

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