Medizinische Massage

Schmerzen lindern, Funktionen wiederherstellen – gezielte Therapie für deine Gesundheit
Medizinische Massage bei weekly Massagen St. Gallen
​​Bei weekly Massagen in St. Gallen ist die Medizinische Massage weit mehr als eine reine Wohlfühlbehandlung. Sie ist eine fundierte, manuelle Therapie, die darauf abzielt, gezielt auf bestehende Beschwerden, Verletzungen oder funktionelle Einschränkungen einzugehen. Unser Ansatz kombiniert tiefes anatomisches Wissen mit einem breiten Spektrum an Techniken, um nicht nur Symptome zu lindern, sondern die Ursachen Ihrer Beschwerden nachhaltig zu therapieren.
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Was ist eine Medizinische Massage?
Die Medizinische Massage ist ein übergeordneter Begriff für eine Vielzahl von manuellen Techniken, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Im Gegensatz zur reinen Entspannungsmassage basiert sie auf einer vorangehenden Befunderhebung und ist fest in der medizinischen Rehabilitation und Prävention verankert.
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Zu den angewendeten Methoden gehören neben der klassischen Massage oft auch die Lymphdrainage, die Bindegewebsmassage, die Fussreflexzonentherapie oder die Elektrotherapie. Ihr Hauptziel ist die Wiederherstellung der physiologischen Funktion des Bewegungsapparates. Durch gezielte Griffe werden Reize gesetzt, die über Reflexbögen auch auf innere Organe wirken können. Zudem beeinflusst sie massgeblich das autonome Nervensystem, reduziert die Schmerzempfindlichkeit und fördert die körpereigenen Heilungsprozesse.
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In der Schweiz ist die Medizinische Massage eine anerkannte Therapieform. Aufgrund der hohen Qualifikation unserer Therapeuten wird sie von den Zusatzversicherungen der meisten Krankenkassen (EMR/ASCA) im Rahmen der Gesundheitsvorsorge und Therapie mitfinanziert.
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Wie wirkt die Medizinische Massage?
Die Wirkungsmechanismen der Medizinischen Massage sind wissenschaftlich fundiert und setzen direkt an den Strukturen des Körpers an.
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Studien, wie die von Moyer et al. (2004), belegen, dass medizinische Massagetherapien signifikante Reduktionen von Schmerzen, Depressionen und Angstzuständen bewirken können. Durch die mechanische Beeinflussung des Gewebes wird die Ausschüttung von Botenstoffen angeregt, die Entzündungsprozesse hemmen und die Schmerzschwelle erhöhen.
Ein wesentlicher Faktor ist die Verbesserung der lokalen Zirkulation. Dies fördert den Abtransport von Entzündungsmediatoren und verbessert die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen. Dies ist besonders bei chronischen Beschwerden oder nach Verletzungen entscheidend für den Heilungserfolg.
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Zusätzlich wirkt die Medizinische Massage auf die Faszien und das Bindegewebe. Gezielte Techniken lösen Verklebungen und verbessern die Gleitfähigkeit der Gewebeschichten. Untersuchungen von Harper et al. (2019) verdeutlichen, wie wichtig die Integrität des Fasziensystems für die schmerzfreie Beweglichkeit ist. Durch die Senkung des erhöhten Muskeltonus (Hypertonus) wird der Druck auf Gelenke und Nerven reduziert, was zu einer sofortigen Verbesserung der Mobilität führt.
Wann wird die Medizinische Massage angewendet?
Die Anwendung der Medizinischen Massage ist indiziert, wenn funktionelle Störungen oder Schmerzzustände vorliegen. Sie dient als effektive Ergänzung zur Schulmedizin oder als eigenständige Therapie bei:
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Chronischen Rückenschmerzen: Systematische Reviews (z.B. Furlan et al., 2015) zeigen, dass Massage bei unspezifischen Schmerzen im unteren Rücken kurz- bis mittelfristig wirksamer ist als viele andere Interventionen.
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Rehabilitation nach Unfällen oder Operationen: Zur schnelleren Wiederherstellung der Beweglichkeit und Reduktion von Ödemen.
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Haltungsschäden: Zur Korrektur muskulärer Dysbalanzen, die durch langes Sitzen oder einseitige Belastung entstehen.
Für wen ist die Medizinische Massage geeignet?
Die Medizinische Massage richtet sich an alle, die eine fundierte Behandlung ihrer körperlichen Beschwerden suchen:
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Patienten mit chronischen Schmerzen: Menschen mit Leiden wie Fibromyalgie, Migräne oder Verspannungskopfschmerz profitieren von der systemischen Wirkung.
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Sportler: Sowohl in der Vorbereitungsphase als auch zur Regeneration nach Verletzungen, um die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates zu erhalten.
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Berufstätige mit Fehlbelastungen: Personen, die unter Nackensteifigkeit, Schulterproblemen (z.B. Impingement) oder dem sogenannten "Mausarm" leiden.
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Menschen in der Rekonvaleszenz: Zur Unterstützung der Heilung nach medizinischen Eingriffen.